Bundesfinale der UNIQA MädchenfußballLiga endet mit einem steirischen Triumph- Tolles Spiel und drei Traumtore

Kaiserwetter am Finaltag der Bundesmeisterschaften der UNIQA-MädchenfußballLiga auf dem SAK-Platz in Salzburg: Und Schülerinnen und Schüler der benachbarten Schulen sorgten am Donnerstag auf der Tribüne für echte Länderkampfstimmung.  Entsprechend motiviert waren die jungen Fußballerinnen, die sich auch über prominente Daumendrücker freuten. Vom ÖSV war Slalomspezialistin Bernadette Schild zu Gast, von Fußballmeister und Cupsieger Red Bull Salzburg ließ sich Nationalspieler Andras Ulmer die Finalspiele genau so wenig entgehen wie Salzburgs Landessportdirektor Walter Pfaller.
 
Im Match um die Plätze drei/vier setzte sich vorerst Wien (BRG 22 Polgarstrasse) gegen Kärnten (FSZ Spittal a. d. Drau) knapp mit 1:0 durch. Das Goldtor erzielte eine der auffälligsten Spielerinnen des Turniers –  Nadine Merinsky mit der Rückennummer zehn. Sie hatte zuvor vom Schiedsrichter die „blaue Karte“ erhalten, und nach der verbüßten Zeitstrafe hat Nadine Merinsky dann mit einem satten Schuss die überragende Kärntner Torfrau Emily Nigerl bezwungen.
 
Wenn selbst ein Fußballprofi wie Andreas Ulmer vom Spielniveau der Finalistinnen beeindruckt war, dann will das schon etwas heißen. „Ja, die Mädels sind technisch gut beschlagen, zeigen viel Spielverständnis und gutes taktisches Verhalten“, analysierte der Red-Bull-Abwehrspieler, der damit den Trainerinnen und Trainern der Schulteams ein gutes Zeugnis ausstellte. Das Endspiel zwischen Niederösterreich (SMS Wr. Neustadt) und Steiermark (SMS Graz Bruckner) war echt sehenswert, die Spielerinnen bewiesen bei sommerlichen Temperaturen auch beste Kondition. Und die Steirerinnen hatten das bessere Ende für sich, am Ende hieß es 3:0 durch spektakuläre Treffer von Michelle Schmelzer, Jasmin Große und Jessica Fieser. Da schnalzte auch Bernadette Schild bewundernd mit der Zunge. Hat sie auch Fußball gespielt? „Nein, ich bin nicht so ein Balltalent“, sagte Schild, die sich aber seit zwei Jahren für Tennis als Ausgleichssport zum Skifahren entschieden hat.
 
Geehrt wurden auch die beste Torfrau (Michelle Makoru, Vorarlberg/VSMS Rankweil) und die Torschützenkönigin Nadine Merinsky (BRG 22 Polgarstrasse in Wien), die acht Treffer erzielte. Den Fairnesspreis gewann die Sportmittelschule Wr. Neustadt, die als Belohnung 20 Eintrittskarten für das Weltklasse-Damentennis-Turnier in Bad Gastein (19. bis 26. Juli) erhalten hat.
 
Eine Goldmedaille hat sich auch das Organisationsteam der Bundesmeisterschaften verdient, an der Spitze Schulsportreferentin Katrin Eckerstorfer vom Akademischen Gymnasium , Robert Tschaut (Fachinspektor für Bewegung und Sport im Salzburger Landesschulrat) sowie Kurt Pflanzer und Herbert Steinhagen vom Salzburger Fußballverband. Und Erwin Gruber war ein perfekter Moderator.
 
Den Pokal an das siegreiche Team überreichte Regierungsrat Ewald Bauer, Abteilungsleiter im Bildungsministerium für Schulsport. Er fand für die Organisation der Bundesmeisterschaften nur lobende Worte. „Salzburg ist eine tolle Location, das Wetter hat gut mitgespielt, die Stimmung war super, und wir haben wirklich sehr netten Fußballsport gesehen“, erklärte Ewald Bauer. Der 62-Jährige, ehemaliger Handballer und nach wie vor begeisterter Tennisspieler, sieht den Mädchenfußball „auf einem sehr guten Weg, sich neben der Volleyball-Schülerliga zu etablieren. „Fußball ist einer von 27 Schulsportbewerben und ein Schwerpunkt in Kooperation mit dem Sportministerium und der UNIQA. Generell ist es dem Ministerium ein besonderes Anliegen, mehr Bewegung in das Leben unserer Jugend zu bringen.“ 
 
Stargast Heimo Pfeifenberger
 
„Du bist ja ein richtiger Stylie.“  Über diese bewundernde Begrüßung einer jungen Fußballerin war Heimo Pfeifenberger sichtlich amüsiert. Salzburgs Jahrhundert-Fußballer, schon in seiner aktiven Zeit ein Mode-Freak, war am Mittwochabend der Stargast beim „Meet and greet“ im Rahmen  der Bundesmeisterschaften der UNIQA MädchenfußballLiga. Die knapp 150 Spielerinnen waren beeindruckt von der Erfolgsgeschichte von Heimo Pfeifenberger als Spieler von Austria Salzburg, Rapid Wien, Werder Bremen und der österreichischen Nationalmannschaft. Dass der gebürtige Lungauer  mit 48 Jahren bereits Großvater von zwei jeweils siebenjährigen Knirpsen ist,  überraschte die jungen Fußballerinnen, die sich um „Selfies“ mit Heimo anstellten. Künftig wird man Pfeifenberger oft auf dem Bildschirm erleben, denn er wird als Nachfolger des neuen Grödig-Trainers Peter Schöttel Experte bei Sky. 
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